Geschmorte Beinscheibe (Ossobuco)

Die Beinscheibe wird sehr oft unterbewertet den jeder der mal Ossobuco gegessen hat weiß das sie super schmeckt ! Ich habe heute mal geschmorte Beinscheibe im Dutch Oven gemacht und wie immer ein Gedicht.

Die Vorbereitungen waren recht schnell abgeschlossen, da man nicht so viel braucht um wirklich gutes Ossobuco zu machen. Die Schneidearbeit hält sich bei meinem Rezept auch echt in grenzen, da nur wenig Zutaten geschnitten werden müssen.

Die Zutaten:

 

  • 2 Metzgerzwiebeln
  • 2 Große Paprika
  • 4 Karotten
  • 5 Lorbeer Blätter
  • 8 Wacholderberen
  • 3 Knoblauchzehen
  • ¼ Knollenselerie
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Rotwein
  • 500ml Rinderfond

 

Ja und was auf keinen Fall fehlen darf sind die Beinscheiben. Ich verwende meist normale, aber die Kalbsbeinscheiben gehen genau so. Wichtig wie ich finde ist das man so ca, 3-4 cm dicke Scheiben bekommt. Das ist aber beim Metzger des Vertrauens überhaupt kein Problem.

Für vier Personen benötigt man natürlich auch vier schöne Scheiben, es sei den es sind gute Esser dabei oder gar Vegetarier dann braucht man weniger.

Ich schreibe das extra so, da ich nach dem letzten Rezept gefragt worden bin ob man pro Person einen oder zwei Burger rechnen soll und darauf kann ich keine Antwort geben, den nur ihr kennt die Leute die ihr zum Essen einladet und da müsst auch ihr entscheiden wie viel sie wohl essen. Burger würde ich immer zwei gute Pro Person rechnen, aber ein Bekannter von mir futtert auch mal vier oder fünf ! Das weiß ich und darum rechne ich da mehr.

Aber im normal Fall reicht eine schöne Scheibe pro Person gut aus.

Das ganze Gemüse unten in den Dutch geben und die Beinscheiben darauf legen. Jetzt gieße ich nur den Wein mit in den Dutch und lasse den Rinderfond, Zitronensaft und Knoblauchzehen noch ganz raus.

Das Fleisch wird von mir nicht groß vorbereitet, nur trocken getupft und das Fett etwas eingeschnitten wenn nötig. Danach stelle ich den Dutch Oven in meinen alten Grill, da es wichtig ist den Brandschutz zu beachten wenn man mit dem Dutch arbeitet.

Ich habe 8 Kohlen unten und 14 Kohlen Oben bei meinem 12er Dutch verwendet.

Nach ca. 1 ½ Stunden waren meine Kohlen fast ab gebrannt, was für mich immer als Zeitwert zu sehen ist. Kurz bevor die Kohlen fertig waren, habe ich mir mit dem Anzündkamin neue auf Temperatur gebracht. Vor dem auflegen der neuen Kohlen habe ich den Knoblauch, Fond und den Zitronensaft angegossen. Die Beinscheiben habe ich bei dieser Gelegenheit auch ein mal um 180° gedreht.

 

TIPP: Ich drehe meist das Fleisch, wenn es sich um Ossobuco handelt, da es so – wie ich finde – besser und schneller zart wird.

 

Die neuen Kohlen haben dann auch noch mal ca. 1 ½ Stunden ihren Dienst geleistet und fertig war das Ossobuco. Natürlich kann man ab und an mal schauen das nicht die ganze Flüssigkeit verkocht. Denn es wäre ja schade wenn etwas anbrennt.

Ich habe mit dieser Technik noch nie Probleme gehabt, außer das mir ein mal das Gulasch für 5 Personen angebrannt ist, aber mal so richtig. Das war alles andere als schön und vor allem konnte man nicht mehr viel retten und somit musste eine RIIIEEESSEENN Pizza den Schaden beheben !

Hatten ja schließlich alle Hunger und das Gulasch war hin.

Das zeigt nur wieder, das wir alle nur Menschen sind und der bei dem noch nichts passiert oder schief gelaufen ist der macht auch nichts !

Wie man auf dem finalen Bild sieht, löst dich der Knochen super leicht vom Fleisch.

Das Fleisch ist schön durchwachsen, was es wiederum nach ca. drei Stunden schmoren so super zart macht.

Die Soße nehmen wir meist so aus dem Dutch, wobei man auch gerne her gehen kann und passiert sie ein mal richtig gut durch. Das muss jeder für sich entscheiden. Es ist auf jeden Fall zum Nachmachen empfohlen !

ABONNIEREN SIE UNSEREN NEWSLETTER KOSTENLOS
Schließen Sie sich über 652 Besuchern an, welche unseren Newsletter erhalten, und bekommen auch sie immer Aktuel News vor allen anderen vom Pit-blog .
Wir hassen Spam. Ihre Email Adresse wird nicht verkauft oder an Drittparteien weitergegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*